KRITIK: Es gibt viele Managementinstrumente, und natürlich möchte man sicher gehen, dass sie auch die erwünschte Wirkung erzielen. So auch bei OKR (Objectives and Key Results), ein „agiles Management Tool und Framework“. Eine Serie von Studien hat nun herausgefunden, dass dieses Tool die hierein gesetzten Erwartungen erfüllt und es außerdem Chancen für die Personalabteilungen bietet (Mehr Engagement für OKR, bitte!).
Die Idee hinter dem Instrument ist bekannt: Es soll die Schwächen der Zielvereinbarungen und anderer Planungstools beseitigen und dabei helfen, dass die Mitarbeitenden die Strategie nachvollziehen und sich mit den Zielen der Organisation identifizieren können. Dabei setzt es auf Zyklen von drei bis vier Monaten und regelmäßige Reflexion bezüglich des Fortschritts.
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Eine Studie …
Die OKR-Studie, bei der 415 Teilnehmende aus unterschiedlichen Branchen, Unternehmensgrößen und Ländern befragt wurden, verglich nun jene Unternehmen, die OKR anwenden, mit jenen, bei denen das Tool nicht zum Einsatz kommt. Und siehe da: Es zeigt sich, „dass OKR einen positiven Effekt auf die Sichtweise von Mitarbeitenden und auch von Führungskräften haben“. Woran der Autor das festmacht? Nun: 65% stimmen der Aussage eher bzw. voll und ganz zu, dass sie die strategischen Ziele besser nachvollziehen können (gegenüber 46% in Unternehmen ohne OKR). 58% halten die Strategie für gelungener (gegenüber 39%), sehen die Unternehmenskultur positiver (66 zu 36%) und sind mit ihrer Arbeit zufriedener (83 zu 71%). Bei weiteren Merkmalen sieht es ähnlich aus.
All das soll darauf basieren, dass die einen OKR nutzen und die anderen nicht? Der Autor gesteht ein, dass „die Kausalität der Ergebnisse noch nicht abschließend geklärt ist“…
