INSPIRATION: Das klingt so banal und wurde vermutlich so oft veröffentlicht, dass ich nach den ersten Zeilen des Beitrags über die Frage, wie man mit kleinen Schritten zum Erfolg gelangt, das Heft beiseite legen wollte. Da ich mich aber selbst schwer tue, Vorsätze in die Tat umzusetzen, hier noch einmal der Tipp mit den Mikrogewohnheiten. Vielleicht hilft es ja.
Die Sache ist tatsächlich einfach: Gibt es etwas, das Sie gerne lernen möchten? Ein Ziel, das Sie gerne erreichen möchten? Ein Verhalten, das sie gerne zur Gewohntheit machen würden? Natürlich gibt es so etwas: Das regelmäßige Joggen, die morgendliche Gymmastik, Business-Englisch lernen, regelmäßig etwas im Garten arbeiten, E-Mails abarbeiten usw.
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Kennen Sie das? Sie möchten eine professionelle Beratung, aber nicht noch mehr Termine? Ich biete Ihnen einen geschützten virtuellen Raum, in dem wir in einen schriftlichen Dialog treten – unabhängig von Zeit und Ort. Diese Art der Beratung nennt sich schriftliches, zeitversetztes onlineCoaching und hat sich seit über 20 Jahren bewährt.
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Was dann stets passiert: Man nimmt sich vor, dass man ab sofort regelmäßig jeden Morgen eine Runde um den Park läuft. Oder jeden Abend eine Stunde Englisch paukt. Oder, oder, oder … Das klappt auch beim ersten Mal, vielleicht auch noch beim zweiten Mal. Aber dann kommt etwas dazwischen, und dann wieder, und schon ist man wieder bei Null – und geknickt. Irgendwann beginnt das Spiel von vorn, bis es dann schließlich heißt: Ich wollte eigentlich immer mal …, aber ich hab’s nicht geschafft.
Und dann ist die Luft raus
Wenn Ihnen das so ergeht, dann versuchen Sie es einmal mit Mikrogewohnheiten. Sabina Nawaz erklärt im Harvard Business Manager (Vergessen Sie Ihren Ehrgeiz), wie Sie Managern beibringt, ihre Ziele mit Mini-Schritten zu erreichen. Sie bittet sie in Workshops, die ehrgeizigen Ziele erst mal zu vergessen und sich einen möglichst kleinen Schritt auf dem Weg zum Ziel zu überlegen. Dafür würden die meisten drei bis acht Versuche benötigen, um etwas zu beschreiben, das klein genug ist für eine Mikrogewohnheit.
Sie haben es in dem Moment gefunden, in dem sie selbst sagen: „Das ist so lächerlich, dass es sich gar nicht lohnt, damit zu beginnen.“ Also wenn man zum Beispiel sich vornimmt, jeden Morgen um 7.00 Uhr zwei Liegestütze zu machen. Oder jeden Abend 500m zu laufen. Oder jeden Nachmittag um 15:30 Uhr zwei neue Vokabeln zu lernen.
