24. Mai 2024

Management auf den Punkt gebracht!

Marktplatz der Macher

PRAXIS: Ideen zu generieren in Zeiten, in denen niemand vorhersehen kann, wohin der Weg einer Organisation führt, ist eine Sache. Aber großartige Visionen muss man auch umsetzen. Ein Workshop-Design, das zu kleinen, konkreten Schritten führt, ist der „Marktplatz der Macher“.

Dahinter steckt der Gedanke, sich erst einmal zu überlegen, welche Ressourcen die Beteiligten zur Verfügung haben und dann hieraus realistische Schritte abzuleiten und umzusetzen. Der Ablauf besteht aus fünf Schritten:


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  1. Zunächst wird das Thema eingegrenzt und Spielregeln vereinbart. Es geht um Leitplanken, innerhalb derer man sich bewegt. Also: Worum geht es? Worum geht es nicht? Welche Regeln gelten (z.B.: Rückschläge sind Teil des Prozesses; kleine Schritte sind besser als große Planungsfantasien; wir investieren nur das, was wir auch zu verlieren bereit sind; wir tun, was wir können anstatt zu analysieren, was getan werden sollte…)?
  2. Anschließend analysiert jeder Teilnehmer an dem Prozess, welche Mittel ihm zur Verfügung stehen. Fragen wie „Wer bin ich (Meine Rolle, meine Werte)? Was weiß ich (Wissen, Fertigkeiten, Erfahrungen)? Wen kenne ich (Kontakte, Netzwerk)?“ helfen dabei.
  3. Dann werden Ideen entwickelt, d.h. jeder Teilnehmer überlegt, was er auf Basis der Mittelanalyse konkret tun kann (Machbares vor Erträumten).
  4. Es folgt der zentrale Baustein der Methode – die Dialoge am Marktplatz. Wie beim Speeddating treffen jeweils zwei Personen aufeinander, die sich ihre Vorhaben vorstellen und weiter entwickeln. Sie haben zehn Minuten Zeit, ihre Vorhaben zu diskutieren mit dem Ziel, Vereinbarungen zur Umsetzung ihrer Ideen mit dem Partner zu treffen. Sodann wechseln die Paare.
  5. Schließlich werden die vereinbarten Vorhaben im Plenum vorgestellt und diejenigen gemeinsam ausgewählt, die konkret gestartet werden sollen. Dabei wird ein Verantwortlicher benannt sowie die Zusagen derer festgehalten, die an dem Vorhaben mitwirken wollen. Wichtig ist dabei, den Zeithorizont auf wenige Wochen zu beschränken.

(Nach: Michael Faschingbauer / René Mauer – Marktplatz der Macher. Unternehmerisch neue Wege erschließen. Zeitschrift Führung + Organisation 01/2012)

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