24. Mai 2024

Management auf den Punkt gebracht!

Connected Works

INSPIRATION: BMW hat 120.000 Mitarbeiter weltweit, die in 2.700 Immobilienobjekten auf 18 Millionen Quadratmetern arbeiten. Man hat verstanden, dass eine gute Raumgestaltung wichtig für Effizienz und Arbeitsklima ist – deshalb ist das Immobilienmanagement im Personalressort angesiedelt. Ungewöhnlich, aber nachvollziehbar. 

Während der Pandemie hat man zwei Dinge gelernt: Mobilarbeit funktioniert und der persönliche Austausch ist unverzichtbar. Die Konsequenz hieraus ist nicht etwa ein einheitliches Modell für alle Mitarbeiter – was ohnehin utopisch ist. Stattdessen legen die Beschäftigten zusammen mit ihrer Führungskraft gemeinsam fest, wie viel Arbeit vor Ort sinnvoll ist, wie viel virtuell gearbeitet wird und wie das alles organisiert wird.


Anzeige:

logic systems versteht sich als IT-Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung betriebswirtschaftlicher Softwarelösungen. Seit 1993 ist die Entwicklung von PC-gestützten Unternehmensplanspielen eine der Kernkompetenzen des Unternehmens. Zur Webseite...


Dazu hat man den Führungskräften eine Handlungsanleitung zu Connected Works an die Hand gegeben: Zuerst beantwortet die Führungskraft einen Fragebogen zur Standortbestimmung, es folgt ein Workshop mit dem Team, an dessen Ende eine Vereinbarung steht, wer wann wo arbeitet, wo Daten abgelegt werden, wann Meetings stattfinden und wann man sich zum Mittagessen trifft.

Vertrauensklima

Das soll den Bedürfnissen jedes Einzelnen gerecht werden und dafür sorgen, dass jeder sein Potenzial entfalten kann. Funktionieren kann das nur, wenn ein Vertrauensklima herrscht. Deshalb führt das Vorgehen schon zu einer veränderten Einstellung bei den Führungskräften. Dazu gehört aber auch, die Räumlichkeiten vor Ort so zu gestalten, dass sie sowohl für die Mitarbeiter attraktiv sind als auch den Arbeitsprozessen gerecht werden. „Die Prozessströme werden in der Gebäudestruktur sichtbar,“ sagt die Leiterin Immobilienmanagement (Markt der Möglichkeiten).

Es gibt drei Raumtypen: Collaborate (Bereiche zur Zusammenarbeit), Focus (zur Konzentration) und Recharge (zur Erholung). Dazu sollen die Wege kurz sein, die Menschen, die aufeinander angewiesen sind, beisammen sitzen, z.B. die Softwareentwickler in der Nähe ihrer Prozesspartner. Außerdem wird auf Dinge wie Barrierefreiheit und ein attraktives Gastronomieangebot geachtet. 

Da tut sich also erfreulich viel in Sachen Arbeitsplatz- und Raumgestaltung …

Teile diesen Beitrag:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert