22. April 2024

Management auf den Punkt gebracht!

Phänomenaler Zeitgewinn

INSPIRATION: Das Thema „Künstlich Intelligenz“ nimmt dank „generativer KI“ Fahrt auf. Gemeint sind Anwendungen, die auf der Basis von Vorgaben und vorhandenen Informationen neue Inhalte erzeugen. Die bekannteste heißt ChatGPT, wobei GPT für „Generative Pre-trained Transformer“ steht. Soviel zur Terminologie. In diesem Beitrag geht es nicht um Grundsatzfragen, um Gefahren und um die Frage, ob Software den Menschen ersetzen oder überflüssig machen wird. Sondern darum, wo solche Programme Menschen bei ihrer Arbeit heute schon maßgeblich unterstützen.

Die Beispiele stammen aus der Wirtschaftswoche (Sag mal, ChatGPT…) und lassen erahnen, was in Zukunft möglich sein wird. Los geht es:


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logic systems versteht sich als IT-Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung betriebswirtschaftlicher Softwarelösungen. Seit 1993 ist die Entwicklung von PC-gestützten Unternehmensplanspielen eine der Kernkompetenzen des Unternehmens. Zur Webseite...


Ein Strategiemanager soll die Konkurrenz analysieren, dazu schaut er sich deren Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken an (SWOT-Analyse). All die Information zu sichten, z.B. in Form von Geschäftsberichten und zahlreichen weiteren Dokumenten, kostete ihn bisher bis zu zwei Tage. Das SWOT-Programm findet die Stärken und Schwächen allein, er muss sie nur noch bestätigen oder ablehnen. Die Präsentation wird auch noch automatisch erstellt – all das kostet ihn wenige Stunden.

Eine andere Anwendung liefert Antworten auf Fragen, wenn ein Industrieroboter ein technisches Problem hat. Statt wie bisher Handbücher und Bedienungsanleitungen zu durchwühlen, stellt das Personal die Frage direkt und erhält eine Antwort – sogar in natürlicher Sprache.

Ähnliches ist auch denkbar im Auto: Da könnte der Fahrer jede nur denkbare Frage an die Technik richten und eine passende Antwort erhalten. Wobei die Entwickler noch vorsichtig sind, denn hier könnte eine falsche Antwort zu hohe Risiken bedeuten.

Weiter ist man da mit Produktbeschreibungen für Kataloge im Internet. Der Mensch gibt nur ein paar Stichpunkte ein und erhält komplette Produktinformationen zur Auswahl. Da muss er hier und da noch etwas feilen und polieren, fertig sind Texte, Blogbeiträge und Social-Media-Einträge.

Beispiele für Personaler

Auch für den Personaler ist etwas dabei: Eine Software namens Stärkenkompass, um Fragen von Bewerbern zu beantworten. Vorbei also die Zeiten, in denen man so etwas wie FAQs auf seinen Karriereseiten anbot, durch die sich die Kandidaten wühlen mussten. Stattdessen stellen sie eine Frage, und der digitale Kollege beantwortet sie „kurz und knackig“. Dabei greift er auf alle Informationen zu, mit denen er gefüttert wurde, z.B. Ergebnisse aus Mitarbeiterbefragungen – also Informationen aus erster Hand.

Beeindruckt? Man könnte es so zusammenfassen: Je nach Vertrauen in die Programme schaltet sich ein Mensch dazwischen: Die KI erstellt Texte, der Mensch gibt sie frei. Oder aber man überlässt ihr vertrauensvoll das Antworten und hofft, dass sie keinen Unsinn verzapft. Da wird man vermutlich noch so einige Überraschungen erleben, aber offenbar ist schon jetzt das Einsparpotenzial erheblich. Gleichzeitig scheint noch etwas offensichtlich: Wir werden mehr und mehr Informationen produzieren (lassen), einfach weil wir es können. Und damit die Komplexität weiter erhöhen. Spannende Zeiten.

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