4. März 2024

Das Beste aus der Fachliteratur

War Room

PRAXIS: Wenn ein Team bzw. eine Organisation vor einem größeren Problem steht und es sich anbietet, eine umfangreichere Problemanalyse mit anschließender Lösungssuche zu initiieren, dann bietet sich der „War Room“ an.

Im Grunde ist es die klassische Vorgehensweise: (1) Problembeschreibung, (2) Problemanalyse und (3) Lösungssuche. Dazu werden hier an drei Wänden in einem Raum, der dem Team evtl. nicht nur für einen Tag, sondern für längere Zeit zur Verfügung steht, Whiteboards oder Pinwände angebracht. Es handelt sich also um einen „echen“, physischen Raum.


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Die Wände sind überschrieben mit den drei Phasen der Problemlösung. Dazu kommt noch ein Tracking Board, auf dem die Maßnahmen festgehalten werden, inklusive der dazu gehörigen Personen, die sich um die Umsetzung kümmern.

Die verschiedenen Flächen werden sorgfältig vorbereitet. So könnte man für die Problemanalyse eine Mindmap vorbereiten oder eine Fischgrätendiagramm, für die Lösungssuche einen Morphologischen Kasten – immer in Abhängigkeit von der Problemstellung. Hierfür ist ein Vorbereitungsteam mit Moderatoren-Unterstützung sinnvoll.

Der Aufwand ist sicherlich nur für größere Fragestellung gerechtfertigt, z.B. strategische Probleme oder organisatorische Fragestellungen.

(aus: Willemien Brand: Visuelles Denken. Laurence King Verlag 2019, S. 114-119)

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