4. März 2024

Das Beste aus der Fachliteratur

Der Film geht ab

PRAXIS: Ein größeres Projekt steht an, mehrere Abteilungen werden zusammen gelegt, eine Kooperation soll angestoßen werden, und zu Beginn geht es darum, dass sich alle Beteiligten näher kennenlernen, eine Art Gruppengefühl entsteht und die Basis für eine gute Zusammenarbeit gelegt wird.

Die hier dargestellte Übung kann mit 10 bis 70 Personen durchgeführt werden und dauert zwischen zwei und sechs Stunden, je nach Gruppengröße. Basis ist eine Story, die sich die Moderatoren ausdenken. Für diese Story gibt es Rollenbeschreibungen (hier das Original, mit freundlicher Genehmigung von managerSeminare), und zwar für jeden Teilnehmer. Das Ziel wird klar vorgegeben: Zu einem festgelegten Zeitpunkt findet eine Aufführung statt.


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Die Story kann sehr unterschiedlich sein, z.B.: Ein berühmter Star soll am Abend auftreten, die Show beginnt um 19.00 Uhr. Es darf nichts schiefgehen. Mit der Vorbereitung sind eine Menge Leute beteiligt: Produzentin, Assistent, Bühnenbildner-Team, künstlerische Leitung, Tänzer, Choreograph, Maskenbildner… In den Rollenbeschreibungen sind Hinweise zur Aufgabe der jeweiligen Rollen, aber auch zur Persönlichkeit der Rolleninhaber gegeben.

Als Thema kommt vieles in Betracht: Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wird vorbereitet, die öffentliche Ehrung des Unternehmers des Jahres, eine „Wetten, dass…“-Sendung usw. Wenn es sich anbietet, kann sich die Story natürlich auch enger an den Anlass (ein Projekt, ein Zusammenschluss etc.) anlehnen.

Die Moderatoren erstellen im Vorfeld die Rahmenstory, die Rollenbeschreibungen sowii einen Raumplan und kümmern sich um die benötigten Materialien. Wichtig ist, dass auf jeden Fall zu dem vereinbarten Zeitpunkt das Ereignis, das alle vorbereiten, auch wirklich stattfindet. Anschließend wird gefeiert, die Auswertung findet später statt.

(Nach: Amelie Funcke: Vorstellbar. managerSeminare 2006. S. 271-277)

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