15. Juli 2024

Management auf den Punkt gebracht!

Gelassen bleiben

PRAXIS: Tipps gegen den Stress gibt es viele, und vermutlich sind diese hier auch nicht sonderlich neu. Aber was dem einen nicht weiter hilft, mag für andere ein Aha-Erlebnis auslösen, deshalb hier fünf Hinweise, um Stress im Job nicht übermächtig werden zu lassen.

Sie stammen von einer klinischen Psychologin, die als Bloggerin und Autorin ihr Geld verdient (Nicht so eilig!). Los geht’s:


Anzeige:

Mit dem Coaching-Magazin und dem Coaching-Newsletter informieren wir Coaches, Führungskräfte, Personalverantwortliche und Coaching-Interessierte umfassend und regelmäßig über das Thema Coaching und die Coaching-Branche. Neben Brancheninfos und Hintergründen lesen Sie Konzepte und Praxisberichte, Tools sowie Interviews und sind über aktuelle Trends informiert. Zur Webseite...


  • Hinterfragen Sie Ihre Überzeugungen. Wenn Sie zum Beispiel immer wieder feststellen, dass Sie ein schlechtes Gewissen haben, weil bestimmte Aufgaben abends immer noch nicht erledigt sind, fragen Sie sich: Welche Annahme macht Ihnen dieses schlechte Gewissen? Vielleicht: „Ich kann nur erfolgreich sein, wenn ich ein bestimmtes Pensum erfüllt habe?“ Diesen Glaubenssatz sollten Sie dann kritisch unter die Lupe nehmen.
  • Dazu passt dann gleich dieser Tipp: Gibt es Menschen, die erfolgreich sind, auch wenn sie eben nicht immer alles zügig erledigen? Suchen Sie sich solche „Vorbilder„.
  • Stehen Sie zu Ihren persönlichen Werten: Was ist Ihnen wirklich wichtig? Ist es tatsächlich „Erfolg“? Oder „Ansehen“? Oder „Unabhängigkeit“? Wenn Sie Ihre wesentlichen Werte kennen, schauen Sie, ob das, was Ihnen Stress bereitet, wirklich hilft, diesen Werten gerecht zu werden. Bezogen auf das Bespiel: Wenn der Wert „Gesundheit“ eine größere Rolle spielt – wäre Ihnen dann nicht mehr geholfen, statt der Überstunde lieber Sport zu betreiben?
  • Im Anschluss daran: Aus Werten leiten sich Ziele ab. Gibt es Dinge, die Sie gerne verfolgen möchten? Dinge, die Ihnen am Herzen liegen, die Sie wirklich gerne umsetzen möchten, aber zu denen Sie nicht wirklich kommen? Das könnte helfen, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die es Ihnen ermöglichen, diese Ziele zu erreichen. Und damit das, was immer noch unerledigt ist, nicht mehr so wichtig erscheinen lassen.
  • Und schließlich „Antreiber„: Wer treibt Sie an? Kann es sein, dass es Menschen gibt, die auf irgendeine Art und Weise den Druck verstärken? Weil sie vielleicht öfter Bemerkungen machen, die Ihr schlechtes Gewissen verstärken? Die bewusst oder unbewusst Erwartungen formulieren? Fragen Sie sich, ob Sie wirklich diesen Erwartungen folgen wollen – wenn nicht, ignorieren Sie die Hinweise oder, viel besser: Sprechen Sie die wahrgenommenen Erwartungen an, und machen Sie deutlich, wo Ihre Grenzen sind.

Vielleicht muss man nicht alle genannten Empfehlungen auf einmal umsetzen. Es mag ausreichen, sich auf eine zu konzentrieren und zu schauen, ob das zu neuen Erkenntnissen führt. Und sich dann Stück für Stück vorarbeiten.

Teile diesen Beitrag:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert