4. März 2024

Das Beste aus der Fachliteratur

Recrutainment

WEBTALK: Spiele sind beliebt. Warum diese nicht für die Personalauswahl nutzen? Die Wortneuschöpfung „Recrutainment“ kombiniert „Recruiting“ und „Info-/Entertainment“. Der Begriff ist schon über 20 Jahre alt. Anwendungen hat man seitdem etliche gesehen. Doch in den letzten Jahren hat sich dermaßen viel getan in der Technologie und der Ausstattung der User, dass ein genauerer Blick auf den State of the Art und die vielfältigen Möglichkeiten hilfreich ist.

Dabei gilt es, zunächst einen Überblick zu gewinnen. Denn es geht nicht nur um Personalauswahl allein. In Zeiten des demografischen Faktors und des Fachkräftemangels muss der Fokus breiter gestellt werden und auch die Themen Personalgewinnung, Personalmarketing und Employer-Branding einschließen. Mit Recrutainment präsentiert sich der Arbeitgeber als „modern“.


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Gamification

Gamification kann als das Nutzen von Spielelementen in einem anderen, ernsthaften Kontext verstanden werden. Also beispielsweise in der Personalauswahl. Die Anwendungen kommen möglichst spielerisch und unterhaltend daher, verfolgen aber ernsthafte psychometrische Ambitionen, beispielsweise eine Messung der beruflichen Eignung. Man kann sich leicht vorstellen, dass es hier die verschiedensten Varianten gibt. Was gelegentlich verwirrend ist. Beispielsweise macht es einen Unterschied, ob man etablierte Spielelemente übernimmt und mit einer neuen Cover-Story anreichert oder Test-Szenarien entwirft und spielerisch „veredelt“.

Joachim Diercks (Cyquest) und Professor Dr. Lars Jansen (Hamburger Fern-Hochschule) sind langjährige Experten und Buchautoren (Spiele der Erwachsenen) zum Thema. Sie können uns einen Überblick über das Feld geben und an Beispielen das Vorgehen illustrieren. Um diese und andere Themen ging es in unserem Gespräch:

  • Wie kann man das Feld strukturieren und einen Überblick gewinnen?
  • Was ist der Mehrwert von Recrutainment gegenüber dem klassischen Vorgehen?
  • Was sind die Interessen der Kandidat:innen, an denen es anzuknüpfen lohnt?
  • Welche diagnostischen Fragestellungen wollen Unternehmen wie spielbasiert umsetzen?
  • Selbst- versus Fremdselektion: Wie verändert sich der Prozess der Personalauswahl?
  • Strategien: Offene und versteckte Herangehensweisen. Akzeptanz der Kandidat:innen?
  • Dos & Don’ts: Spaß und/oder Ernst? Must have versus Spielerei?
  • Aufwand und Nutzen: Lohnt sich das Investment?

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