24. April 2024

Management auf den Punkt gebracht!

Meteoritenschwarm

PRAXIS: Bevor die nächste Runde im Workshop oder Seminar ansteht oder nach der Mittagspause stellen sich alle Teilnehmer im Kreis auf und werfen sich einen Ball zu. Die Anforderungen steigen, wenn mehr Bälle ins Spiel kommen. 

Es beginnt mit einem einzelnen Ball. Die Trainerin wirft ihn einem Teilnehmer zu, der ihr in etwa gegenüber steht. Die Aufforderung lautet, diesen wiederum einem anderen Teilnehmer zuzuwerfen, der ihn noch nicht hatte – und zwar so lange, bis jeder einmal den Ball in den Händen hatte und er wieder am Ausgangspunkt angekommen ist. 


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Wichtig: Bevor es losgeht, bittet die Trainerin darum, dass jeder sich merkt, wem er den Ball zugeworfen hat und von wem er ihn bekommen hat. Wenn das nicht auf Anhieb klappt, wird der Durchgang wiederholt, bis alle die Reihenfolge behalten haben. 

Dann folgt die nächste Runde, wobei der Trainer einen weiteren Ball ins Spiel bringt, wieder beginnend mit dem ersten Teilnehmer. Irgendwann folgen dann weitere Bälle. Wenn es gut läuft, entsteht ein Gruppenrhythmus. Mitunter aber lässt jemand auch einen Ball fallen, dann holt ihn der Werfende zurück und bringt ihn erneut ins Spiel.

Eine Variante für Gruppen, die sich noch nicht kennen: Beim Werfen ruft der Werfende „Von Bill an Martina“ und „Von Martina an Frieda“. Damit entsteht nicht nur ein Durcheinander an Bällen, sondern auch an Stimmen.

Für Ehrgeizige: Die Trainerin gibt der Gruppe den Auftrag, sich ein System auszudenken, um sieben Bälle am Laufen zu halten und den passenden Rhythmus zu finden.

Das Ganze kann als reiner Spaß zur Aktivierung durchgeführt werden, ist aber auch eine schöne Metapher für Teams, die stark unter Druck stehen und versuchen, gleichzeitig viele Aufgaben parallel zu bewältigen. Dann können Reflexionsfragen folgen wie: Wie gehen wir damit um, dass wir ständig viele Bälle in der Luft halten? Was macht das mit jedem von uns? Was wünschen wir uns in solchen Situationen? etc.

(Nach Zamyat Klein: Kreative Geister wecken. managerSeminare 2006. S.99/100)

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