18. Juli 2024

Management auf den Punkt gebracht!

Es ist, wie es ist

PRAXIS: Es gibt Momente im Leben eines Jeden, in denen er mit seinem Schicksal hadert, wohlwissend, dass an bestimmten Entscheidungen oder Tatsachen nicht mehr zu rütteln ist. Das Unveränderbare zu akzeptieren, fällt unendlich schwer, Mut- und Ratlosigkeit machen sich breit. Die typischen Äußerungen: „Wie soll es jetzt weitergehen?“ – „Warum ausgerechnet ich?“ – „Wie soll ich damit leben?“ und so weiter.

Mit drei Fragestellungen hilft der Coach weiter. Das Vorgehen (Es ist, wie es ist) ist im Akutfall einsetzbar, kann aber auch später wieder „gedanklich abgerufen werden.“ Wobei allein schon die Tatsache, dass jemand mit der Frage zu einem Coach geht, zeigt, dass er in der Lage ist, achtsam mit sich umzugehen. Genau diese Tatsache macht sich die erste Frage zunutze, die Frage nach „WER kann Sie jetzt am besten unterstützen? Gibt es eine Bezugsperson in der Umgebung, die die Situation nachvollziehen und mit  durchstehen Ihnen kann?“


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3 Fragestellungen

Der Coach hilft bei der Suche, fragt nach, ob der Coachee auch die Person wirklich ansprechen und aktiv um Unterstützung bitten wird. Er kann auch dabei helfen, die hierfür angemessene Wortwahl zu finden. Wichtig dabei: Es muss nicht eine einzelne Person sein, sondern es können zu unterschiedlichen Tagen, Tageszeiten oder Gelegenheiten verschiedene Menschen sein. Es geht darum, Unterstützung zu suchen, sie anzunehmen, Schutz zu erfahren. Im „täglichen Gebrauch“ lautet dann die Frage: „Wer steht mir heute am besten bei?“

Die zweite Frage ist diejenige nach dem WAS, also z.B. „Was können Sie tun, welche konkrete Handlung können Sie vollziehen, um mit der Situaion besser umgehen zu können?“ Ob man sich mit kleinen Dingen belohnt, sich Informationen beschafft, regelmäßig Sport macht, meditiert, sich mit seinem Hobby beschäftigt – wichtig ist, dass man diese Frage ebenso wie die erste verinnerlicht. Dann kann man sich auch außerhalb des Coaching täglich fragen, was man HEUTE braucht, um mit der Situation besser umgehen zu können.

Und schließlich die dritte Frage, die nach dem WIE: „Wie schaffen Sie es, das Gegebene zu akzeptieren?“ „Dies ist die herausforderndste Frage und verlangt dem Klienten viel Kraft und Zeit ab.“ Sie lässt sich auch nicht mit einem einfachen Begriff beantworten, es geht um Prinzipien und Werte. Also im Grunde um die Frage: „Wie wollen Sie arbeiten?“ oder gar „Wie wollen Sie leben?“

Die dritte Fragestellung kann auch erst in einer zweiten Sitzung bearbeitet werden. Zur Unterstützung werden die Fragen visualiert und die Antworten dazu geschrieben. Zur täglichen Unterstützung und Erinnerung nimmt der Coachee die Aufzeichnungen mit.

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