PRAXIS: Diese Übung eignet sich zum Einsatz in der Coaching-Ausbildung oder generell in der Berater-Ausbildung und erfordert einen Rollenwechsel der „Auszubildenden“.
Je vier Teilnehmer bilden eine Kleingruppe. Der erste Teilnehmer (A) schildert ein berufliches Problem, B, C und D können nachfragen und unterbreiten dann jeweils ein Beratungsangebot aus ihrer Sicht.
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Teilnehmer A, der Kunde, wählt danach einen Berater (B) aus. Sogleich wechseln C und D die Rolle und sind ab sofort Supervisoren. D.h. nun betrachten sie B und seine Beratung von A als Kollegen, nicht als Konkurrenten. Dieser Rollen- bzw. Fokuswechsel verhindert, dass man in der vorhergehenden Konkurrenzsituation verhaftet bleibt.
Die anschließende Auswerung des „Beratermarktes“ dreht sich um Fragen wie: Warum hat A den Auftrag an B vergeben? Hat sich die Entscheidung bewährt? Welches Verhalten von C und D hat dazu geführt, dass sie den Auftrag nicht bekommen haben? Wie hätten ihre Angebote bessere Chancen gehabt?
(aus: Bernd Schmid – Coaching-Ausbildung: Wie Lernen `nebenbei´ passiert. wirtschaft + weiterbildung, 11/2006, S. 56)
