PRAXIS: Sich etwas vorzunehmen, ist menschlich. Zu Jahresbeginn ohnehin. Was anderes ist es, das, was man sich vorgenommen hat, auch einzuhalten. Tipps dazu findet man in der ersten Ausgabe des neuen Jahres der Wirtschaftswoche (So wird das nächste Jahr der große Wurf). Wobei ein Begriff für mich neu war: „Mentales Kontrastieren“. Bei einer weiteren Recherche musste ich feststellen, dass dieser auf Studien beruht, die doch schon etwas älter und ziemlich bekannt sind. Hier in Kürze der Ansatz:
Entgegen den populären Ansätzen, dass man sich eine wunderbare Zukunft, ein erstrebenswertes Ziel, ein Zukunftsbild nur möglichst lebendig, farbig, mit den schönsten Gefühlen versehen vorstellen muss, um es auch zu erreichen, haben Studien, vor allem der Psychologin Gabriele Oettingen von der New-York-University, gezeigt, dass dieser Weg sogar kontraproduktiv sein kann. Weil Träumen allein nicht genug Anziehungskraft entwickelt, um wirklich Energie und Aufwand in die Erreichung des Zieles zu stecken.
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Eine Erkärung: Das Hirn wird praktisch getäuscht, es wird ihm vorgegaukelt, das Ziel sei schon erreicht.
Wenn sich Probanden in Versuchen neben der Zielvorstellung gedanklich zusätzlich mit den wesentlichen Hindernissen auseinandersetzten, die aus dem Weg geräumt werden müssen, dann sieht die Sache anders aus. Dann erkennen wir, dass das Ziel noch vor uns liegt und dass wir uns anstrengen müssen, um es auch zu erreichen.
Die Energie wird auf diese erstrebenswerten, realistischen, aber auch mit Anstrengung verbundenen Ziele gelenkt.
Bedeutet: Wenn Sie einen Vorsatz wirklich in die Tat umsetzen möchten, dann sollten sie den Zielzustand nicht nur klar vor Augen haben, das Ziel nicht nur gut formulieren oder sich selbst eine Belohnung in Aussicht stellen – Sie sollten sich auch die wesentlichen Hürden bewusst machen. Spätestens dann werden Sie erkennen, wie realistisch Ihr Ziel tatsächlich ist.
Wenn Sie es dann immer noch anstreben, dürften die Chancen zur Erreichung deutlich besser stehen.
